www.cineclass.at  
     
Anmeldung für Schulklassen:
polyfilm Verleih
Fr. Stefanie Stejskal
T: +43-581 39 00-20
F: +43-581 39 00-39
stejskal@polyfilm.at


Termine:
nach Vereinbarung
Bei Vorstellungen freier Wahl sind Beginnzeiten zwischen 8.00 und 15.00 Uhr möglich.

Eintrittspreis:
SchülerInnen € 5,00
Begleitpersonen freier Eintritt

www.polyfilm.at
MASTER OF THE UNIVERSE
Ein Dokumentarfilm von Marc Bauder
 

Material zum Film:
*Presseheft downloaden
*Infoblatt für Schulen
*Erlass des BMUKK
*Link zu Infos derJugendmedienkomission (BMUKK)

Informationen zum Film:
MASTER OF THE UNIVERSE
D/A 2013
Regie: Marc Bauer
Dokumentarfilm, 88 Minuten
deutsche Originalfassung
.a.
Film-Homepage: www.master-of-the-universe-film.de
>> Trailer


Jugendfreigabe: Wien und Bund uneingeschränkt
Empfohlen als Diskussionsfilm ab 16 Jahren durch einen ERLASS des BMUKK

Für die Fachgruppen: Geschichte, Politik, Sozialkunde,Wirtschaftskunde, Religion/Ethik


Ein verlassenes Bankgebäude.
Ein hochrangiger Investmentbanker.
Ein beängstigender Bericht aus einer Parallelwelt. 

Er war einer der führenden Investmentbanker in Deutschland. Er machte Gewinne in Millionenhöhe.
Jetzt sitzt er in einer verlassenen Bank mitten in Frankfurt und redet zum ersten Mal. 
Eine beängstigende Innenperspektive aus einer größenwahnsinnigen, quasi-religiösen Parallelwelt hinter verspiegelten Fassaden. 

Das Hochhaus im Frankfurter Bankenviertel steht seit sechs Jahren leer. Einige Stühle und Tische befinden sich noch in den leeren Räumen, die Panorama-Fenster zeigen den Blick auf neue und alte Türme im Herzen des deutschen Finanzwesens. Und im Raum sitzt ein Mann und erzählt. Sein Name ist Rainer Voss und er berichtet offen und ohne zu beschönigen von seinem zurückliegenden Leben als Investmentbanker. Denn er war dabei, als die Spekulationsgeschäfte losgingen, als die Exzesse der Großbanken immer größer und unkontrollierbarer wurden und alles auf die riesige Katastrophe zusteuerte, die die Finanzwelt 2008 erlebte. Der Filmemacher Marc Bauder lässt seinem charismatischen Protagonisten Voss viel Raum für seinen Bericht. An richtigen und wichtigen Stellen hakt er nach, ansonsten überlässt er Voss ganz allein die Bühne. Untermalt werden seine Erinnerungen von ungeheuer beeindruckenden Bildern der Hochhauslandschaft in der Frankfurter City. Wie eine zusätzliche Erklärung für das Gesagte zeigen sie gewichtige Bauten als Zeichen für einen Gigantismus, der ins Bodenlose fallen musste. Rainer Voss ist mittlerweile raus aus dem Finanzzirkus. Er führt ein Leben fern von Börsenspekulationen. Die aber, so Voss, werden weitergehen. Weil der Schock noch nicht genug war.
Ein bemerkenswerter Film über ein aktuelles globales Krisenthema.

 

 
 

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